Art & Technology

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Hässlicher wohnen (Brutalismus)

Der sogenannte Brutalismus erregt fast alle Gemüter. Für die einen schlichtweg eine Bausünde in Serie, für andere der Bautrend der Stunde

Architektur brutal

Über Geschmack lässt sich streiten? Wahrscheinlich ist selbst das eine Geschmacksfrage. Zumindest stehen sich die Fronten beim Architekturstil Brutalismus sehr unversöhnlich gegenüber. Für die einen sind die Rohbeton-Bauten ein unerträglich hässliches Überbleibsel aus den 60er und 70er Jahren. Für die anderen ist ein origineller Baustil, der seine eigene Würde und Originalität, ja Schönheit, hat.

Eigentlich ist es ein Streit zwischen Fachleuten, in den sich Prinz Charles schon vor Jahren einmischte. Diese Grobian-Architektur wirke “wie eine Eiterbeule im Gesicht eines Freunds”. Doch mittlerweile hat sich im Internet eine verschworene Gemeinschaft gebildet, mit dem unverbrüchlichen Willen, das Hässliche schönzureden. Allein die “Brutalism Appreciation Society” zählt auf Facebook 40.000 engagierte Mitglieder. Ebenfalls erfolgreich ist “SOSBrutalism”.

Aus Liebe zu Bunkern

Mitvertreterin war bis zu ihrem Tod die preisgekrönte Architektin Zaha Hadid. Sie nannte manche Brutalismus-Werke “kostbare Denkmäler”. Aber Denkmäler für was? Für sich selbst?Die meisten Gemeinden würden die Brutalo-Kunst lieber heute als morgen abreissen.

Denn die Gebäude sind meist so grob und unwirtlich dass der Betrachter automatisch an Bunker denken muss. Und warum hat man die Bunker-Häuser in dieser Art gebaut? Aus Liebe zu Bunkern? Nein, sie passten in die 60er und 70er Jahre, es ging allein um die preiswerte Funktion und nicht um auch nur den kleinsten Ansatz um das, was man Ästhetik nennen kann.

Das schert die Fans wenig. Denn sie sehen “Wahrhaftigkeit und Kompromisslosigkeit” walten. Auch wenn der Hang zum Monolithischen auch gut zu Orwells “1984” gepasst hätte. “Natürlich” und “ursprünglich” seien die Betonburgen. Manche Fans reden sogar von “skulpturaler Sinnlichkeit”.

Unglückliche Bewohner

Zur Verteidigung der Front für Hässlichkeit muss man allerdings anmerken, dass “Brutalismus” nicht von “brutal” kommt, sondern vom französischen “brut” oder “beton brut” = roh, ursprünglich, Sichtbeton. Das Lieblingsmaterial ist also Rohbeton, ungestrichen, unverputzt, mit massiven Strukturen.

Der Stil kam 1954 auf, als schnell Hochhäuser die letzten zerbombten Gebäude ersetzen mussten. Doch 70 bis 75 Prozent der Bewohner und viele Gemeinden wollen die Brutalo-Häuser lieber heute als morgen niederreißen.

Die unverbesserliche Brutalismus-Vertreterin und Architektin Alison Smithson nannte sogar ihren Mann liebevoll “Brutus”. Alison und Peter Smithson setzten mit der Hunstanton School (1949-54) in Norfolk die ersten Duftmarken.

Ganz offenbar ist der Brutalismus ein Baustil für Architekten, nicht für die Bewohner. In den 50er und 60er Jahre experimentierten die Architekten, suchten nach kompromissloser Präsentation von Konstruktionsart und Material. Sie wenden sich gegen eine sogenannte dekorativistische Architektur, wie sie eigentlich immer vor den Brutalisten gesucht wurde.

Latent abrissgefährdet

Wichtig war nur immer, die beschönigenden Bezeichnungen zu finden. Von einer “poetischen Redefinition baulicher Texturen” war da die Rede. “Elementar und archaisch” seien die Brutalismus-Gebäude. Eine regelrechte Poesie der Reduktion wurde gesucht, und offenbar der Charme eines Bunkers.

Schöne Worte hin oder her: Der Brutalismus-Bau ist latent abrissgefährdet. In wenigen Jahren segneten einige wichtige Werke das Zeitliche. Das Stage Theater in Oklahoma City und das A. Mechanic Theater in Baltimore sind nicht mehr, genau wie das Prentiss Women’s Hospital in Chicago. Öffentliche Bauten sind offenbar schneller abreissbar als private.

Fitnesstracker: Meine Erfahrungen in der Praxis

fitnesstracker ausprobiert

Der Fitnesstracker ist das neue It-Gadget der Fitnessbranche, zumindest in unseren Breitengraden. Der Trend stammt ursprünglich aus Amerika und nun habe auch ich einen Fitnesstracker. Er sieht im Grunde aus wie ein Armband und ist einer Uhr gar nicht so unähnlich.

Es gibt Fitnesstracker mit Display und Zeitfunktion, daher ist der Vergleich nicht weit hergeholt. Ich habe mich jedoch für ein eher schlichtes Model entschieden. Der Fitnesstracker soll mir helfen meine Bewegungsaktivität, mein Schlafverhalten und mein Kalorienhaushalt zu überwachen.

Also im Grunde ist das Armband mein neuer Personal Trainer mit dem Vorteil, dass er mich nicht anschreit, falls ich die restlichen 10 Sit-Ups nicht schaffen sollte.

Look und Tragegefühl

Das Design des Fitnesstracker ist hinsichtlich des Tragegefühls einwandfrei. Ich kann ihn den ganzen Tag und auch zum Schlafen tragen.

Oftmals vergesse ich, dass ich überhaupt etwas am Handgelenk habe, wobei ich mir durch meine Uhr auch gewöhnt bin, ein Accessoire am Handgelenk zu tragen. Ausschauen tut der neuer Personaltrainer auch ganz nett. Zu einem Casual-Outfit oder zum Sportoutfit passt er immer, nur zum Kleid fände ich den Fitnesstracker jetzt nicht ganz so doll. Allerdings habe ich mich auch für ein eher sportliches Modell entschieden.

Nicht nur für Landratten geeignet

Da der Tracker meine Schritte misst und in der Nacht meine Tiefschlafphasen überwacht, habe ich versucht ihn eine Woche am Stück zu tragen. Nur zum Duschen habe ich mein neues Accessoire jeweils abgenommen.

Der Fitnesstracker ist zwar wasserdicht und man kann ihn durchaus unter der Dusche tragen, aber das habe ich dann doch etwas übertrieben gefunden. Für das Schwimmbad oder das Tauchen wiederum ist die Wassertauglichkeit natürlich super praktisch. Allerdings bin ich nun doch eher eine Landratte und kam leider noch nicht dazu ihn unter Wasser zu testen.

Motivierend und hilfreich

Da der Tracker meine Schrittanzahl misst, bin ich immer im Bilde über meine Bewegungsaktivität. Manchmal kriegt man daher an einem faulen Sonntag ein schlechtes Gewissen, dafür nehme ich nun immer die Treppe, weil die Schrittangabe motivierend wirkt.

Am besten finde ich jedoch die Kalorienangabe. Diese funktioniert über die App auf meinem Handy und hat mir wirklich viel mehr Struktur in Bezug auf das Zählen der Kalorien gebracht. Auch wenn man keine Diät macht, ist es ganz praktisch mal einen Überblick zu haben und zu sehen was man eigentlich alles isst. Zusätzlich berechnet der Fitnesstracker auch wie viele Kalorien durch Sport und Bewegung wieder verbraucht werden. Daher kannst du dich einfacher zielgerichtet ernähren und trainieren.

Schlafüberwachung, Akku und Fazit

Nicht wirklich gebraucht habe ich die Überwachungsfunktion meines Tiefschlafs. Es ist zwar spannend zu erfahren, wann man wie schläft, aber über das Warum erfährt man zu wenig. Nachdem ich den Fitnesstracker nun mehrere Wochen regelmässig trage, sieht er immer noch recht neu aus. Ob das so bleiben wird, ist schwer voraus zu sagen.

Aber ich bin guten Mutes und muss sagen das Preis-Leistungsverhältnis stimmt!

Ebenso hält der Akku des Fitnesstrackers länger als ich es erwartet hätte: Es dauert satte vier Tage bis zum nächsten Aufladen. Daher lautet mein Fazit: Der Fitnesstracker ist nützlich, handlich und gerade für Sportlaien ein gutes Gadget um sein Fitnessregime zu kontrollieren und zu überwachen.

Sind kleine Wohnungen die Zukunft?

In den nächsten Jahrzehnten werden unzählige neue Millionenstädte entstehen – und große Metropolen weiterwachsen. Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, was zu zahlreichen Problemen führt:

  • Platzmangel
  • Ressourcenverbrauch
  • Hohe Preise fürs Wohnen

Das sind nur einige Beispiele, welche Herausforderungen das Zusammenleben mit anderen Menschen an uns stellt.

japan minimal haus
Quelle: https://imgur.com/a/rTKGc/all

Zwar ist diese Entwicklung im Hinblick auf Klimawandel positiv – eine Wohnung in der Stadt verbraucht weit weniger Energie als ein großes Haus inklusive Auto im Grünen – doch natürlich benötigen die Bewohner dann zusätzliche Infrastruktur in der Stadt.

Das führt zu akuter Platznot und steigenden Preisen. Wo viele Menschen an einem Ort vereint sind, kann die Entwicklung des öffentlichen Raums & der verfügbaren Wohnungen oft nicht mit der Nachfrage mithalten.

Neue Architektur bietet Auswege aus der Platznot

Allerdings steht der Fortschritt nicht still: Architekten und Ingenieure entwickeln laufend neue Ideen, wie sich das städtische Zusammenleben besser gestalten lässt.

Vielfach werden neuere Wohnungen bereits jetzt sehr ressourcenschonend gebaut – was den Preis & die Umweltbelastung senkt. Besonders im dicht bevölkerten Japan setzt die dortige Architektur-Avantgarde immer wieder neue Impulse.

Dieser Minimalismus gefällt natürlich nicht jedem – was auf Bildern gut aussieht, kann im Alltag kühl und abweisend wirken. Trotzdem sind die Entwicklungen in Japan auch für uns interessant, denn sie bieten einen Ausblick auf das, was in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine verstärkte Rolle beim Wohnungsbau spielen wird.

Kann neue Architektur das Problem lösen?

Ein interessantes Beispiel stellt dieses Haus aus Tokio dar, welches gerade einmal 1,8m breit ist. Trotz dieser kleinen Maße ist alles wichtige enthalten: von einer kleinen Küche bis hin zu einem (gefühlt) noch kleineren Wohnraum findet sich alles in den schmalen Räumen.

Das hier gezeigte Beispiel wäre in Deutschland so sicher nicht möglich – und wahrscheinlich würden die wenigsten Menschen dauerhaft in einem solch engen, dunklen Raum wohnen wollen.

Dennoch ist die hier gezeigte Entwicklung interessant, zumindest als Gedankenexperiment. Es zeigt, dass es nicht immer das klassische Einfamilienhaus sein muss. Heutzutage reicht für viele Singles oder genügsame Paare auch eine kleinere Wohnung.

Wird diese intelligent gebaut, dann lässt sich auch mit wenig Platz ein tolles Lebensgefühl herstellen. Neue Technologien, wie passiv gedämmte Häuser, intelligente Beleuchtung oder automatische Heizungssysteme werden ihren Teil dazu beitragen, um uns den Wohnraum der Zukunft möglichst angenehm zu gestalten.

Minimalismus muss nicht Verzicht heißen

Wie so oft benötigt es aber nicht nur neuere Technik, sondern auch eine Art neues Denken. Solange wir darauf bestehen, möglichst große Wohnungen zu besitzen, obwohl wir nur kleine Teile davon nutzen, wirkt minimalistische Architektur (und ich spreche hier nicht vom Design, sondern von der Funktion) oft wie eine Herabstufung.

Dabei muss eine kleine Wohnung keineswegs ein Verzicht sein.

Eine kleine Wohnung ist nicht nur billiger und besser für die Umwelt, sondern könnte uns auch viel Zeit ersparen. Sie benötigt weniger Zeit zum Putzen & vielleicht können wir sie aufgrund des geringeren Preises auch längere Zeit nutzen, anstatt zu arbeiten.

Auch der öffentliche Raum würde von platzsparenden Designs profitieren. Je weniger Raum die Häuser verbrauchen, desto mehr steht prinzipiell uns allen zur Verfügung. Es kann aber natürlich auch gut sein, dass die minimalistische Architektur schlicht zum Zwang wird:

Wenn mehr Menschen in eine Metropole ziehen, dann kommt es zu Platznot. Kompakte Wohnungen könnten in Zukunft den einzigen Weg darstellen, um einer großen Anzahl von Menschen genügend Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Die Entwicklung der kommenden Jahre bleibt sicher spannend. Einige Aspekte davon werde ich in den kommenden Monaten behandeln. Im Bereich Heimautomatisierung tut sich z.B. so viel, dass ich unbedingt einen eigenen Artikel dazu schreiben möchte.

Die Kosten eines AT AT

Nicht mehr lange und Star Wars Rouge One kommt in die Kinos. Das heißt natürlich für einen alten Nerd wie mich, so langsam ins Star Wars Fieber zu kommen.
Wer sich schon immer mal gefragt hat, wieviel ein AT AT aus dem Star Wars-Universum kostet, findet hier eine überraschende Antwort:

View Original Version (via bestcasino.co.uk).
Die Rüstung ist dabei – wenig überraschend – klar am teuersten. Der Laser dagegen vergleichsweise billig. Gerade mal 50 Millionen Dollar sind nötig, um die aufmüpfigen Rebellen mit viel Feuerkraft auszulöschen.

Von Zahnbürsten, Smartwatches & Daten: Der vernetzte Alltag kommt

Selbstfahrende Autos und Kühlschränke, welche das Essen selbst bestellen klingen wie Zukunftsmusik – und doch sie werden in wenigen Jahren Teil des Alltags sein. Bereits jetzt können wir die ersten Schritte hin zum voll vernetzen Menschen beobachten.

alltag-vernetzung

Genau genommen ist das bereits seit den Anfängen des Internets der Fall: Ich kann z.B. problemlos mit meinen Kollegen in Amerika chatten und an ihrem Leben teilhaben. Täglich verbringen die meisten von uns mehrere Stunden vor Bildschirmen, in denen wir (virtuell) den Alltag von anderen Menschen beobachten. Manchmal von Bekannten, manchmal von Personen, die wir nie „in echt“ getroffen haben.

Die virtuelle und physische Realität verschwimmen

Gerade jetzt befinden wir uns im nächsten wichtigen Schritt: nämlich der Aufweichung von Grenzen zwischen der virtuellen Umgebung und dem realen Alltag. Immer mehr Technikgegenstände und Haushaltsgeräte kommen auch im ganz normalen Durchschnittshaushalt zum Einsatz. Sie sind mit dem Internet oder dem Smartphone verbunden und können mit der ganzen Welt kommunizieren.

Je weiter diese Geräte in unseren Alltag vordringen, desto stärker wird sich auch unsere Gesellschaft unglaublich verändern. Wir sind mittendrin in dieser Entwicklung. Sie bietet unzählige Chancen, unser Leben entscheidend zu verbessern. Doch die Umstellung ist nicht immer einfach oder perfekt.

Elektrische Zahnbürste statt Zahnarzt

Die Vernetzung macht selbst vor langweiligen Alltagsgegenständen wie Zahnbürsten nicht halt. Wer hätte noch vor einigen Jahren gedacht, dass sich eine Bürste mit dem Smartphone verbinden lässt? Genau das tut diese elektrische Zahnbürste mit Bluetooth – und analysiert während des Zähneputzens das Verhalten in Echtzeit.

Die eingebaute Positionserkennung erkennt die Putzgewohnheiten und macht automatische Verbesserungsvorschläge. Statistiken werden in der App gespeichert und könnten in Zukunft für Umfragen, Gespräche mit dem Zahnarzt oder wissenschaftliche Studien verwendet werden. Auch andere Institutionen wie Krankenkassen könnten in Zukunft besser über die Putzgewohnheiten Bescheid wissen (natürlich nur auf freiwilliger Basis).

Heutzutage mögen solche Features nur eine nette Spielerei sein, doch in Zukunft könnte damit der Grundstein für individuelles Zähneputzen gelegt werden. Ein Nutzer hat seine Dritten? Die Zahnbürste wählt automatisch die richtige Intensität. Anwender 2 hat sensibles Zahnfleisch? Sanftes Putzen wird aktiviert und die Daten zur Beobachtung automatisch an den Zahnarzt gesendet.

alltag-in-der-zukunft

Automatische Vernetzung

Das alles könnte bald ohne das Zutun des Benutzers geschehen: digitale Assistenten könnten das für uns übernehmen. Google setzt bereits seit einiger Zeit auf Maschinenlernen und semi-künstliche Intelligenz. Der neueste Messenger Allo hat bereits einen Chatbot, der wie ein Sekretär Aufschluss über anstehende Events gibt oder Fragen automatisch beantwortet.

Das wird in Zukunft sicher noch ausgeweitet werden und wir werden nur noch über die verschiedenen Vernetzungen benachrichtigt (ohne die eigentliche Arbeit erledigen zu müssen). Der Assistent könnte z.b. automatisch einen Platz im Restaurant buchen, während wir uns gerade auf dem Heimweg befinden.

Einfach, weil er unser vorheriges Verhalten analysiert hat und über unsere nächsten Schritte Bescheid weiß.

Die Smartwatches von Apple und anderen Herstellern zeigen ganz schön, wo die Reise im Consumer-Bereich hingeht: weg vom Input und hin zu den Benachrichtigungen. Der Nutzer überblickt das Geschehen, anstatt selbst einzugreifen.

Für Techniknerds wie mich mag das alles etwas bedenklich erscheinen – um unser Leben zu steuern, benötigen die Algorithmen natürlich auch Zugriff auf unsere Daten. Das kann unter Umständen zu Missbrauch führen, falls die Auswertung dieser Daten nicht entsprechend reguliert wird.

Doch ich bin Realist: die meisten Menschen haben mit Technik nicht viel am Hut und sie ziehen die Bequemlichkeit dem Datenschutz vor. Natürlich haben die wenigsten Bedenken, ihre Putzgewohnheiten per Zahnbürste mit anderen zu teilen, falls sie davon gesundheitlich profitieren.

Risiken, aber auch Chancen

Der vernetzte Alltag wird kommen, ob wir wollen oder nicht. Die Vorteile sind einfach zu groß, um sie zu ignorieren. Mittels Algorithmen könnte sich nicht nur unsere Gesundheit verbessern, sondern auch unser Alltag erleichtern.

Ein vernetzter Kühlschrank könnte uns zum Beispiel helfen, die Ernährung umzustellen, indem er einfach nur gesundes Zeug aus dem Internet bestellt (das per Drohne geliefert wird). Smartmeter könnten den Stromverbrauch einer Stadt so zu optimieren, dass das Netz möglichst optimal ausgelastet wird. Das kann nicht nur Kosten sparen, sondern auch Ressourcen.

Egal ob Alltag, Umweltschutz, Freizeitaktivitäten oder schlichter Kommerz: die Möglichkeiten sind genauso grenzenlos wie vielversprechend.

Wie also damit umgehen?

Um den Fortschritt möglichst für alle zugänglich zu machen, ist es nötig, sich bereits jetzt Gedanken um unsere Zukunft zu machen. Die Grundsteine unseres vernetzten Alltags müssen wir bereits jetzt legen.

Gesetze und transparente Umgangsweisen mit großen Datenmengen müssen her. Um Missbrauch zu verhindern, ist mehr nötig als zahnlose Datenschutzabkommen. Die größte Vorsicht ist sicher bei Open-Health angebracht. Hier geht es nicht nur ums Zähneputzen, sondern auch um lebenswichtige Daten, die in den falschen Händen großen Schaden anrichten könnten.

Das Zukunftsinstitut hat ein paar interessante Ausblicke für die Zukunft zusammengefasst. Die neue Realität mag nicht jedermanns Sache sein, doch eines ist sicher: Sie kommt. Egal, ob man ein Verfechter von möglichst viel Datensammeln und immer neuen Vernetzungen ist oder mit dieser Entwicklung nichts anfangen kann: Sie schreitet mit großer Geschwindigkeit vorwärts.

Konzerne wie Google und Apple treiben die Suche nach neuen Algorithmen voran, welche unser Leben verbessern sollen (und natürlich ordentlich Profit in die Kassen der Shareholder spülen). Die wichtigsten Schritte für diese Zukunft wurden bereits gelegt, weshalb wir uns alle bemühen sollten, sie grob zu verstehen.

Nur dann können wir nämlich die uns erwartenden Entwicklungen aktiv mitgestalten und partizipieren. Nur dann können wir selbst den Grundstein legen für einen Alltag, der nicht nur bequem ist, sondern auch transparent, gerecht und gesellschaftlich sinnvoll. Anstatt diese Entwicklungen abzulehnen (was ohnehin nichts bringen wird), sollten wir lieber versuchen, das Geschehen zu bestimmen.

 

Bildquelle: morguefile by kolobsek, jdurham

Interessante Grafik zu 3D Druckern

Ein Thema, mit dem ich mich in nächster Zeit näher beschäftigen werde, sind 3D Drucker.

In diesem Bereich tut sich zur Zeit einiges und in Zukunft werden sowohl die Industrie als auch ganz normale Hobbybastler viele interessante Fortschritt erleben.

Bei der Suche nach Informationen bin ich auf diese interessante Infografik gestoßen, welche die wichtigsten Fakten einfach verständlich zusammenfasst. Wer an den (kommenden) Entwicklungen im 3-D Druck als den Möglichkeiten interessiert ist, findet hier einen gelungenen Einstieg:

 

Infografik 3D Druck

 

Wie realistisch sind die Rüstungen & Waffen in Battlefield 1?

Was gibt es besseres, als ein fesselndes PC-Spiel? Besonders jetzt, wenn es wieder Winter wird, spiele ich öfters Multiplayergames wie Battlefield.

battlefield 1 rüstungen

Der neueste Teil der Reihe, Battlefield 1, wird in Kürze verfügbar sein. Das Setting ist zum ersten Mal seit Jahren wieder etwas anderes als das übliche Geballere in der Zukunft. Entwickler DICE hat sich ein ganz besonders interessantes Szenario ausgedacht: in BF1 wird man als einfache Soldaten in die Schützengräben des Ersten Weltkriegs gezwungen.

Hier mal ein kleiner Vorgeschmack in Form eines Trailers:

Doch wie realistisch ist das Ganze?

Im Trailer gab es nicht nur Gasangriffe, sondern auch Elitekämpfer in regelrechten Ritterrüstungen & mit automatischen Waffen zu sehen. Auf den ersten Blick wirkt das Spiel nicht besonders echt – wer denkt beim Ersten Weltkrieg zuerst an Maschinengewehre & Metallpanzer?

Zumindest ich verbinde mit dem Grabenkrieg zuallererst ein paar „langsame“ Karabiner.

Deswegen haben mich die ersten Spielszenen abgeschreckt: mit dem klassischen Weltkrieg haben die gezeigten Szenen nicht mehr viel zu tun. Bis mich ein Freund darauf hinwies, dass sämtliche gezeigten Ausrüstungsgegenstände auch tatsächlich zum Einsatz kam.

Natürlich hat sich DICE aus nachvollziehbaren Gründen ein paar Freiheiten genommen (um das Gameplay nicht zu sehr zu entschleunigen) – doch im Großen und Ganzen stand die Technologie damals bereits zur Verfügung.

Alles nicht ganz so weit hergeholt

In diesem Reddit-Thread gehen echte Experten genauer auf die gezeigten Gegenstände ein – von den Flugzeugen über die automatischen Waffen bis hin zu den „Ritterrüstungen“.

Besonders fasziniert haben mich die verschiedenen Rüstungen. Ich habe bereits einige Dokumentationen über den Ersten Weltkrieg gesehen, doch keine davon ging näher auf die verschiedenen Rüstungen ein, die tatsächlich zum Einsatz kamen.

Auf deutscher Seite wurden bis zu 500,000 Stück (sic!) produziert und von Soldaten an der Front verwendet. Während meiner Recherchen bin ich auf diesen interessanten Link gestoßen, in dem ihr viele Fotos von verschiedenen Rüstungsarten seht – die vor allem dazu benutzt wurden, um die eigenen Soldaten vor Granatsplittern zu schützen.

Natürlich – die Rüstungen wogen bis zu 40kg – und eignen sich daher nicht für einen Sprint im Graben. Mit dem gezeigten Gameplay ist das nicht zu vergleichen. Kein Soldat konnte die Rüstung und gleichzeitig noch ein fast genauso schweres Maschinengewehr tragen. Die Rüstungen wurden vor allem in statischen Gefechtspositionen verwendet.

Maschinengewehre sind ein gutes Stichwort

Wie bereits eingangs erwähnt, verbinde ich mit dem Ersten Weltkrieg vor allem solche Gewehre, die nach jedem Schuss nach geladen werden müssen. Jedenfalls, solange wir vom Fußvolk sprechen.

Vollwertige Maschinengewehre gab es ja im Grabenkampf zur Genüge – allerdings nur in gut ausgebauten Stellungen und nicht als kompakte, tragbare Waffen. Während meiner Recherchen stieß ich auch hier auf einige Überraschungen.

Alle Seiten, von den Italienern über die Deutschen bis hin zu den Amerikanern, benutzten automatische oder halbautomatische Gewehre. Teilweise waren solche Waffen bereits vor dem Krieg bekannt, meistens jedoch erreichte die Produktionszeit erst im späteren Verlauf wirklich große Stückzahlen.

Vom deutschen MP 18 wurden während des Kriegsverlaufs zum Beispiel ganze 35.000 Stück produziert. Im globalen Maßstab des Kriegs sind das zwar keine wirklich beeindruckenden Zahlen, doch zumindest hat DICE sich bei Battlefield 1 an realen Waffen orientiert.

Kreative Freiheiten

Der durchschnittliche Soldat hat sicher nicht allzu viele dieser Maschinengewehre zu Gesicht bekommen, sondern war mit einfachen Kabinen ausgerüstet – eine flächendeckende Produktion der MP18 wäre zu teuer und unzuverlässig gewesen.

Einige Spezialeinheiten haben aber durchaus direkt an der Front mit diesen Waffen gekämpft. Nicht umsonst wurde das Gerät auch als „Grabenfeger“ bezeichnet. So gesehen sind die Ausrüstungsgegenstände bei Battlefield 1 also alles in allem authentisch.

Für wirklichen Realismus reicht es aber natürlich nicht – dazu nimmt sich DICE aufgrund des Gameplays (und sicher auch wegen des Marketings) zu viele Freiheiten. Allerdings hat mir meine Recherche zumindest die Vorfreude auf das Game zurückgegeben.

Auch wenn es wahrscheinlich nicht nur den „klassischen Grabenkampf“ behandelt, haben sich die Entwickler doch einige Gedanken um die historische Grundlage gemacht. Eine Simulation wird Battlefield 1 natürlich niemals werden, doch die Ritterrüstungen & Miniguns sind nicht irgendeinem Steampunk-Universum entsprungen, sondern haben reale Vorbilder.

Zumindest mir war das bisher noch nicht bekannt und mir hat es Spaß gemacht, so viele interessante Einblicke während dieser Recherche zum Trailer zu entdecken. Das nächste Mal werde ich lieber etwas vorsichtigersein, bevor ich irgendwelche Gameplayschnipsel gleich als „unrealistisch“ abtue.

Vielen Dank fürs Lesen.

Die Tücken der Heim-Automatisierung

Nicht immer macht neue Technik alles leichter, wie das aktuelle Beispiel des Briten Mark Rittman zeigt:

Ganze 11 Stunden (!) hat er auf eine einzige Tasse Tee warten müssen, weil sein moderner High-Tech-Wasserkocher verrückt spielte.  Das Gerät war zwar mit dem Wifi verbunden, doch hörte nicht auf die Anweisungen seines Besitzers.

tasse-tee

Zum Glück ist Mark Rittman hauptberuflich ein Data Scientist und kennt sich mit widerspenstiger Technik aus. Er entdeckte nach einiger Zeit schnell, dass der Wasserkocher über keine der üblichen Schnittstellen für Heimautomatik verfügte.

Fehlerhaftes WLAN

Er verband sich zwar mit dem WLAN, doch verlor anschließend gleich wieder die Verbindung. An den morgendlichen Tee war somit nicht mehr zu denken. Weder übers Smartphone noch über Drittlösungen wie Apple Homekit, IFTTT oder eine Amazon-API ließ sich die Tasse Tee zubereiten.

Es half also alles nichts, und Mr. Rittman programmierte schließlich selbst ein geeignetes Skript, um zum wohlverdienten Teegenuss zu kommen:

https://t.co/0IjD7q4wzM

Nach 11 Stunden schließlich klappte alles einigermaßen (auch wenn die WLAN-Verbindung noch immer alles andere als zuverlässig war). Trinken musste der Brite den Tee übrigens im Dunkeln. Die Philips Hue Lichter in seinem Haus gingen wegen eines Firmwareupdates am Abend offline.

Schöne neue Zukunft?

Das Beispiel zeigt ganz schön, dass wir uns noch nicht vollständig auf die neue Technik verlassen können. Wenn es nur um eine gewöhnliche Tasse Tee geht, dann stellt das sicher kein Problem dar – doch wenn es um wichtigere Dinge wie die eigene Gesundheit geht, dann bieten automatisierte Abläufe noch nicht genügend Sicherheit, um sich hundertprozentig darauf zu verlassen.

Ein fehlerhaftes Update im voll vernetzten Herzschrittmacher könnte zum Beispiel fatale Folgen für die Besitzer haben. Aber auch weniger dramatische Szenarien, wie eine vernetzte Küche (mit autonomen Herdplatten) könnten natürlich großen Schaden anrichten.

Auch der aktuelle Autopilot von Tesla ist vielen nicht geheuer. Ich als grundsätzlicher Anhänger des Fortschritts finde eine solche vorsichtige Herangehensweise an neue Technologien begrüßenswert. Wer schon einmal mit (unfertiger) Software zu tun hatte, weiß wie fehleranfällig sie selbst bei fähigen Leuten sein kann.

Je komplexer das Szenario, desto wahrscheinlicher werden Bugs

Natürlich arbeiten die großen Tech-Giganten im Sauseschritt daran, die Technologien voranzutreiben. Das amüsante Beispiel des Briten sollte uns aber eine (kleine) Warnung sein, dem Fortschritt nicht blind zu vertrauen.

Auf der anderen Seite sollten wir den Glauben an eine bessere Welt nicht aufgrund solcher kleinen Vorfälle ignorieren. Natürlich ist das vernetzte Heim (und damit der Alltag) die Zukunft. Ohne Fehler und Vorfälle wie diesen hier kommt es auch sicher nicht zu den Verbesserungen, die für ein vollautomatisiertes Zuhause nötig sind.

Also: Keep calm and drink tea.

Mehr über die 11-stündige Leidensgeschichte des Briten kann man hier im Guardian nachlesen.

Bildquelle: kzinn@morguefile.com

Wie Drohnen den Indiefilm revolutionieren

In meinem vorherigen Artikel habe ich bereits beschrieben, wie Drohnen unseren Alltag verändern werden. In diesem Text möchte ich aber noch eine andere Seite beleuchten.

drohne mit kamera filmrevolution

Kameradrohnen machen seit einigen Jahren spektakuläre Aufnahmen möglich – und das zum kleinen Preis. Die neue Technik hat eine kreative Bewegung ins Leben gerufen, die ohne diesen Fortschritt nicht denkbar gewesen wäre.

Die heutigen Drohnen

Waren sie am Anfang nur für Geeks und Bastler interessant, haben sich Drohnen immer mehr in den Mainstream ausgebreitet:

Heutzutage gibt es günstige Kameradrohnen, mit denen Filmfreunde tolle Aufnahmen machen können. Wofür es früher einen teuren Helikopter gebraucht hat, reicht heute schon eine vergleichsweise billige Drohne.

Zusammen mit immer billigeren Kameras wie der Gopro bieten sich fast endlose Möglichkeiten. Selbst aufwendige Kamerafahrten können von Hobbyfilmern realisiert werden – einfach, weil die Technik in den letzten Jahren so große Sprünge gemacht hat.

Technologie trifft auf Kreativität

Drohnen sind bereits heute ein exzellentes Beispiel dafür, wie Technologie die kreativen Räume von Menschen erweitern kann.

Wahrscheinlich haben viele die kleinen Flieger zu anfangs als Spielzeug für Technikfreaks abgetan, ohne über die weiteren Einsatzzwecke nachzudenken. Einige Visionäre haben die Drohnen aber trotz aller Widerstände kontinuierlich verbessert und sie schließlich auch für andere Zielgruppen interessant gemacht.

Indiefilmer können dank des Fortschritts Projekte realisieren, die vor zwei Jahrzehnten noch ein ganzes Hollywoodstudio erfordert hätten – samt Kamerakränen, Hubschraubern & ganzen Filmteams. Sie alle sind dank der fliegenden Drohnen nicht mehr nötig.

Wer hätte das noch vor einigen Jahren gedacht?

Darum ist Fortschritt so wichtig

Kameradrohnen sind natürlich nur ein Beispiel von vielen Dingen, die in den letzten Jahren Einzug in unser Leben gehalten haben – und gleichzeitig unsere Kreativität befeuern.

Wie viele tolle Schnappschüsse entstehen etwa jeden Tag durch Smartphones? Wie viele Menschen können heutzutage von jedem Ort der Welt miteinander zusammenarbeiten – nur mithilfe des Internets?

Technologie befeuert die eigene Kreativität, weil sie uns so viele tolle Möglichkeiten bietet, unser wahres Ich auszuleben. Ich will jetzt nicht nur wie ein Philosoph klingen, doch das Internet bietet uns ein noch nie da gewesenes Potenzial, unsere Persönlichkeit mit anderen zu teilen.

Das können wir in Zukunft erwarten

Doch zurück zu den Kameradrohnen, schließlich geht es ja um die kleinen Helfer der Lüfte. Sie wurden in den letzten Jahren laufend verbessert und verfügen über immer stärkere Akkus, einfachere Bedienung & bessere Bildqualität.

Bei aller Begeisterung muss man aber doch eines sagen: so wirklich einfach zu steuern sind sie nicht. Noch immer benötigt man einen Experten (oder begeisterten Hobbyflieger) um einigermaßen stabile Aufnahmen zu bekommen. Die meisten Hersteller arbeiten deshalb bereits eifrig an automatischen Bildstabilisatoren in der Kamerasoftware & bei der eigentlichen „Laufruhe“ der Drohnen.

In Zukunft werden die meisten Drohnen wohl ganz einfach per Smartphone zu steuern sein und automatisch die Flugposition korrigieren. Natürlich geht auch hier die Reise hin zum autonomen Fluggerät, das völlig ohne menschliches Zutun durch die Gegend saust.

Die meisten Filmemacher werden zwar nicht vollständig die Kontrolle über ihre Drohnen abgeben wollen, doch zumindest sind auch hier sicher viele Experimente möglich. Und genau das macht die kleinen Flieger so interessant: Sie geben uns immer neue Möglichkeiten in die Hand, um unsere Projekte & Wünsche zu verwirklichen.

Und alles nahm seinen Anfang mit ein paar begeisterten Visionären, die an den Erfolg der Drohnen glaubten.

 

Bild: https://morguefile.com by DodgertonSkillhause

Qubes OS: Neue Version 3.2 erschienen

Alle, die um Ihre Privatsphäre im Internet besorgt sind, sollten sich auf jeden Fall einmal das Open-Source-OS QubesOS ansehen, welches das eigene digitale Leben in verschiedene Segmente eingeteilt, zum Beispiel Banking, Arbeit, Privat.

Jeder Bereich arbeitet dabei mit einer eigenen virtuellen Umgebung, um möglichst viel Sicherheit zu garantieren. Wichtige Informationen wie Passwörter etc. können natürlich ohne Probleme zwischen den Umgebungen kopiert werden. Auch die Einbindung von Windows mittels VMs ist möglich.

Vor kurzem ist eine neue Version des Betriebssystems erschienen. Jeder, dem Sicherheit und Privatsphäre besonders wichtig sind, sollte dem QubesOS eine Chance geben:

https://www.qubes-os.org/news/2016/09/29/qubes-32/