Fitnesstracker: Meine Erfahrungen in der Praxis

fitnesstracker ausprobiert

Der Fitnesstracker ist das neue It-Gadget der Fitnessbranche, zumindest in unseren Breitengraden. Der Trend stammt ursprünglich aus Amerika und nun habe auch ich einen Fitnesstracker. Er sieht im Grunde aus wie ein Armband und ist einer Uhr gar nicht so unähnlich.

Es gibt Fitnesstracker mit Display und Zeitfunktion, daher ist der Vergleich nicht weit hergeholt. Ich habe mich jedoch für ein eher schlichtes Model entschieden. Der Fitnesstracker soll mir helfen meine Bewegungsaktivität, mein Schlafverhalten und mein Kalorienhaushalt zu überwachen.

Also im Grunde ist das Armband mein neuer Personal Trainer mit dem Vorteil, dass er mich nicht anschreit, falls ich die restlichen 10 Sit-Ups nicht schaffen sollte.

Look und Tragegefühl

Das Design des Fitnesstracker ist hinsichtlich des Tragegefühls einwandfrei. Ich kann ihn den ganzen Tag und auch zum Schlafen tragen.

Oftmals vergesse ich, dass ich überhaupt etwas am Handgelenk habe, wobei ich mir durch meine Uhr auch gewöhnt bin, ein Accessoire am Handgelenk zu tragen. Ausschauen tut der neuer Personaltrainer auch ganz nett. Zu einem Casual-Outfit oder zum Sportoutfit passt er immer, nur zum Kleid fände ich den Fitnesstracker jetzt nicht ganz so doll. Allerdings habe ich mich auch für ein eher sportliches Modell entschieden.

Nicht nur für Landratten geeignet

Da der Tracker meine Schritte misst und in der Nacht meine Tiefschlafphasen überwacht, habe ich versucht ihn eine Woche am Stück zu tragen. Nur zum Duschen habe ich mein neues Accessoire jeweils abgenommen.

Der Fitnesstracker ist zwar wasserdicht und man kann ihn durchaus unter der Dusche tragen, aber das habe ich dann doch etwas übertrieben gefunden. Für das Schwimmbad oder das Tauchen wiederum ist die Wassertauglichkeit natürlich super praktisch. Allerdings bin ich nun doch eher eine Landratte und kam leider noch nicht dazu ihn unter Wasser zu testen.

Motivierend und hilfreich

Da der Tracker meine Schrittanzahl misst, bin ich immer im Bilde über meine Bewegungsaktivität. Manchmal kriegt man daher an einem faulen Sonntag ein schlechtes Gewissen, dafür nehme ich nun immer die Treppe, weil die Schrittangabe motivierend wirkt.

Am besten finde ich jedoch die Kalorienangabe. Diese funktioniert über die App auf meinem Handy und hat mir wirklich viel mehr Struktur in Bezug auf das Zählen der Kalorien gebracht. Auch wenn man keine Diät macht, ist es ganz praktisch mal einen Überblick zu haben und zu sehen was man eigentlich alles isst. Zusätzlich berechnet der Fitnesstracker auch wie viele Kalorien durch Sport und Bewegung wieder verbraucht werden. Daher kannst du dich einfacher zielgerichtet ernähren und trainieren.

Schlafüberwachung, Akku und Fazit

Nicht wirklich gebraucht habe ich die Überwachungsfunktion meines Tiefschlafs. Es ist zwar spannend zu erfahren, wann man wie schläft, aber über das Warum erfährt man zu wenig. Nachdem ich den Fitnesstracker nun mehrere Wochen regelmässig trage, sieht er immer noch recht neu aus. Ob das so bleiben wird, ist schwer voraus zu sagen.

Aber ich bin guten Mutes und muss sagen das Preis-Leistungsverhältnis stimmt!

Ebenso hält der Akku des Fitnesstrackers länger als ich es erwartet hätte: Es dauert satte vier Tage bis zum nächsten Aufladen. Daher lautet mein Fazit: Der Fitnesstracker ist nützlich, handlich und gerade für Sportlaien ein gutes Gadget um sein Fitnessregime zu kontrollieren und zu überwachen.

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